Schamanische Ausbildung

Inhalte und Schwerpunkte dieser schamanischen Ausbildung sind folgende:

Die Basis im Schamanismus bildet die Verbundenheit mit allem, was beseelt ist, somit insbesondere auch die Verbindung der Welten. Dabei machen wir uns mit dem Rhythmus und der heilenden Schwingung der schamanischen Trommel vertraut. Ebenso erlernen wir den vielfältigen Einsatz der Rassel; auch ein wichtiger Ritualgegenstand im Schamanismus. Wie bei dem Basis-Seminar bereits erlernt, nehmen wir auch weiterhin Kontakt zur nichtalltäglichen Wirklichkeit auf und lernen dabei Schritt für Schritt die einzelnen Ebenen kennen: die Untere, die Mittlere und die Obere Welt.

Hier machen wir uns vertraut mit all unseren Verbündeten in der nichtalltäglichen Wirklichkeit, wozu das Krafttier, der Lehrer bzw. die Lehrerin und andere kraftvolle Wesen gehören, die sich uns im Laufe der Ausbildung nach und zeigen werden. So lernen wir auch, nicht nur ihr Wissen, sondern auch ihre Kraft zu nutzen.
Zu dieser Verbundenheit mit allem, was beseelt ist, gehört ebenfalls die Verbindung zu Tieren, Pflanzen und Naturelementen, wobei wir lernen, Botschaften und auch Wissen zu empfangen und sorgsam weiterzugeben.

Wir erlernen die Formen der Behandlung und Beratung, wobei wir das Wesen der Krankheit aus schamanischer Sicht vermittelt bekommen. Dazu gehören schamanische Diagnosetechniken zum Erkennen von Blockaden, sowohl auf seelischer als auch auf körperlicher Ebene. Desweiteren lernen wir, jemandem sein Krafttier zurückzubringen und zur Behandlung von körperlichen Blockaden, die schamanische Extraktion.

Einen äußerst wichtigen Teil der Ausbildung bildet der Bereich der Seelenrückholung. Hier erlernen wir alles, was zu diesem Bereich vermittelt werden kann. Ebenso auch das Malen von Selenbildern.

Wir erlernen die verschiedenen Formen des Orakelns und erhalten mit Hilfe unserer Verbündeten in der nichtalltäglichen Wirklichkeit unser ureigenes Orakel.

Darüber hinaus bekommen wir die Kraft der Rituale vermittelt, indem wir unser eigenes Kraftlied von den Spirits erhalten. Aber auch Kraft- und Schutzzeichen werden uns gezeigt, damit wir unsere schamanische Arbeit bei größtmöglichem Schutz vollziehen können.

Wir vereinen uns mit der Kraft unserer Ahnen und stellen ein persönliches Geisterhemd nach Vorgaben der Spirits her. Hierzu gehört auch der eigene Medizinbeutel.

Wir lernen auch die Kraft der Elemente zur Heilung zu nutzen und das Harmonisieren, sprich das energetische Reinigen von Räumen oder auch Orten.

Ein überaus wichtiger Aspekt einer schamanischen Ausbildung ist die Verantwortlichkeit, sprich der sorgsame Umgang mit dem Seelenheil eines jeden Wesens. Im Rahmen der Ausbildung lernen wir, unseren Spirits und auch unserer  eigenen Intuition zu vertrauen. Wir lernen nicht nur zu helfen, sondern auch uns durch Abgrenzung zu schützen. Partnerübungen sollen auch vermitteln, die eigenen Grenzen wahrzunehmen.

Ich halte es für wichtig, alle Interessenten darauf aufmerksam zu machen, dass die schamanische Ausbildung in erster Linie der eigenen Heilung dient, sodass man darüber zunächst einmal mit sich selbst ins Reine kommt und nicht Gefahr läuft, eigene unverarbeitete Probleme auf Andere zu projizieren. Dies ist ein wichtiger Bestandteil, denn niemand kann wirklich und effektiv als Kanal für die geistige Welt dienen, wenn er eigene Blockaden unbeachtet in sich wüten lässt. Die beste Motivation für eine solche Ausbildung ist also immer die Selbstheilung. Letztendlich ist es ohnehin so, dass die geistige Welt entscheidet, welche Kraft wo und wie eingesetzt werden soll. Dies zu verinnerlichen ist ein äußerst wichtiger Aspekt bei der schamanischen Arbeit. Nur in dieser Demut wird dem schamanisch Praktizierenden bewusst, dass nicht er selbst die Heilung vollbringt, sondern immer nur die Spirits durch ihn. Es ist daher von großer Bedeutung, mit den eigenen Themen zu arbeiten und sich dabei stets weiter zu entwickeln.

Die Ausbildung beinhaltet insgesamt 10 Ausbildungswochenenden mit unterschiedlichen Themenbereichen und Schwerpunkten. Die jeweiligen zeitlichen Abstände zwischen den einzelnen Ausbildungswochenenden dienen nicht nur dem praktischen Anwenden des Erlernten, sondern auch  der Verarbeitung der großteils sehr bewegenden Erfahrungen in der nichtalltäglichen Wirklichkeit.

Am 1. Ausbildungswochenende vertiefen wir die Arbeit mit dem Krafttier. Hierzu gehört auch der äußerst Energie spendende Krafttiertanz. In Partnerübungen erlernen wir die Krafttierrückholung und auch die Krafttierübertragung auf Distanz.
Wir erhalten unser persönliches Kraftlied und stellen eine CD mit allen Kraftliedern der Gruppe zusammen. Diese werden dann an jedem Ausbildungswochenende gemeinsam gesungen, denn diese Kraftlieder helfen auch, den Kreis zu verbinden. Außerdem ist Singen Heilung….

Das 2. Ausbildungswochenende dient der schamanischen Arbeit mit dem spirituellen Lehrer oder Lehrerin in der Oberen Welt. Durch diesen weiteren Schritt in der nichtalltäglichen Wirklichkeit vertiefen wir den Kontakt und finden so immer mehr Möglichkeiten, um spirituellen Rat und auch Heilung zu erfahren.

Wir lernen an diesem Wochenende auch die Spirits zu rufen, sodass wir für uns eine entsprechend energievolle Atmosphäre zum Reisen schaffen können. Spätestens jetzt sollte jeder Teilnehmer im Besitz einer eigenen Trommel und einer eigenen Rassel sein.

Eine Steinkreisreise lässt uns die Kraft und die Weisheit der Steine erfahren und erleben.

Der Schamanismus bietet verschiedene Möglichkeiten, um Antworten auf Fragen zu erhalten. Im 3. Ausbildungswochenende lernen wir verschiedene Orakeltechniken kennen und erhalten von unseren Helfern in der nichtall- täglichen Wirklichkeit unser eigenes Orakel, welches uns befähigen soll, nicht nur eigene Lebensfragen, sondern auch die anderer beantwortet zu bekommen.

Im 4. Ausbildungswochenende reisen wir zu unseren Spirits, um von ihnen unser persönliches Schutz- und Kraftsymbol zu erhalten. Ebenso reisen wir zu unseren Vorfahren, um uns mit dieser Ahnenkraft zu verbinden, sodass wir wieder mit unseren Wurzeln verankert werden können. Entsprechend der Botschaften erstellen wir unter Anleitung unserer Helfer unser eigenes Kraft- und Schutzhemd her.

Im 5. Ausbildungswochenende stellen wir unseren eigenen Medizinbeutel her und nehmen mit dem Hüter eines Ortes Kontakt auf und lernen auch verschiedene Heilungs- und Segnungsrituale kennen. An diesem Wochenende werden alle unsere Ritualgegenstände, wie Trommel, Rassel, Geisterhemd usw. eingeweiht, damit sie für die nun folgenden Einsätze ihre volle Kraft entfalten können.

Im 6. Ausbildungswochenende lernen wir den spirituellen Aspekt von Krankheit im Schamanismus kennen. Wir erlernen hierbei die unterschiedlichen Möglichkeiten, um Blockaden und Störungen im Energiefeld eines Menschen zu erkennen, sowie die Technik der schamanischen Heilbehandlung, die Extraktion.

Im 7. und 8. Ausbildungswochenende erlernen wir die Seelenrückholung, das heißt, wir lernen (neben dem theoretischen Wissen), wie wir auf einer schamanischen Reise zu verlorenen Seelenanteilen zu gelangen. In Partnerübungen bringen wir einen Seelenanteil zurück und erhalten auch selbst einen verlorenen zurück.

Wir lernen, wie wir Organseelen zurückbringen und auch wie wir von Fremdenergien befreit werden können, die sich in unserem Energiefeld eingenistet haben. In Partnerübungen reisen wir zu unserer ursprünglichen Seelenkraft und malen ein Seelenbild.

Das 9. Ausbildungswochenende befasst sich mit dem Thema Tod und Sterben im Schamanismus. Wir befassen uns mit Tod und Neubeginn und reisen nicht nur zu unseren Verstorbenen aus dem Land der Seelen, sondern auch zu unseren Nachkommen. Wir erlernen, wie wir die verschiedenen Möglichkeiten der schamanischen Arbeit in der Sterbebegleitung anwenden können. Außerdem werden wir im Rahmen eines kraftvollen Rituals lernen, wie wir Seelen dabei behilflich sein können, das Physische loszulassen und ins Licht zu gehen.

Das 10. und letzte Wochenende widmen wir dem Abschluss und der Vision. Durch die Reise der Zerstückelung und anschließender Zusammensetzung durch die Spirits erfahren und erleben wir eine schamanische Initiation, die uns den weiteren Weg auf dem schamanischen Pfad ebnet. Es handelt sich also um eine Einweihung, sodass sich uns dabei auch unser Weg offenbart.

Jeder Teilnehmer erhält an diesem letzten Wochenende ein Zertifikat über die Teilnahme an der Ausbildung zum schamanischen Berater/Counselor. Und dann beginnt die wahre Reise im Sinne der eigenen Berufung…